Konferenz "Räuber-Beute-Beziehungen im Wallis: Wolf, Luchs, Gämse, Steinbock, Reh und Hirsch"

Referat von Prof. Dr. Raphaël Arlettaz, Universität Bern

23. Januar, 20:15 Uhr, Sitten

Die grossen Wildtiere der Alpen, die Ende des 19. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht waren, haben in den letzten Jahrzehnten ein Comeback erlebt. Jäger und Naturschützer haben bestimmte Arten wie Steinböcke oder Hirsche wieder angesiedelt. Der Luchs wurde freigelassen, während der Wolf die Alpen auf natürlichem Wege von Italien aus wiederbesiedelt hat. Die grossen Raubtiere haben wieder an Boden gewonnen. Die Rückkehr dieser Arten, die dieselben Beutetiere wie der Homo sapiens jagen, stiess auf Widerstand, insbesondere bei den Viehzüchtern, die mit den Schäden durch Wölfe konfrontiert sind. Werden wir lernen, mit diesen grossen Wildtieren, insbesondere mit diesen grossartigen Raubtieren, zusammenzuleben, oder werden wir sie erneut ausrotten?

Das Referat wird in französischer Sprache vorgetragen. 

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