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Alle Personen, die an der Fauna des Kantons Wallis und am aktuellen Geschehen rund um die Wildtiere interessiert sind, sind als Mitglied bei fauna•vs herzlich willkommen!

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Wilde Nachbarn Wallis

Wilde Nachbarn gesucht - machen Sie mit und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen!

Website Wilde Nachbarn Wallis

fauna•vs

Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie

fauna•vs wurde 1998 von Walliser Zoologen gegründet. Zu den wichtigsten Zielen der zweisprachigen Organisaiton gehört die Information der Walliser Bevölkerung über den Reichtum der wildlebenden Wirbeltiere (Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere) des Kantons sowie über die verschiedenen Probleme bezüglich deren Schutz oder Management.

Aktuelles

Auf den Spuren der Walliser Igel: Freiwillige für die Mitarbeit gesucht

Seit Juni wird das Vorkommen von Igeln in vier Walliser Gemeinden systematisch untersucht. Erste Resultate der Aktion «Igel gesucht» sehen vielversprechend aus. Es werden jedoch noch dringend Freiwillige in den Gemeinden Sion, Martigny und Monthey gesucht.

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NEIN zum Jagdgesetz

Für die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie fauna•vs ist das neue Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel ein Rückschritt gegenüber dem aktuellen Jagdgesetz. Mit einer Informationskampagne will fauna•vs die Bevölkerung über die vorgesehenen Änderungen im neuen Gesetz und deren Auswirkungen auf die Wildtiere informieren.

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Schutz des Uhus: Stellungnahme von fauna•vs zur neuen Leitungsverordnung LeV

Rückblick: Am 30. September überreichten wir dem Staatsratspräsidenten Roberto Schmidt unsere Petition zum Schutz des Uhus und anderer Greifvögel vor Stromschlägen. 2'500 Unterzeichner/innen verlangen, dass sämtliche gefährlichen Strommasten im Kanton Wallis, die bei Vögeln zu Stromschlägen führen können, in den nächsten fünf Jahren saniert werden. Unsere Petition scheint Wirkung zu haben, parallel zum Engagement von anderen Organisationen, insbesondere der Walliser Aussenstelle der Schweizerischen Vogelwarte.

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Igel in Gefahr

Das Ziel des Projekts in dieser Startphase ist es, die in den Städten Brig-Glis, Sitten, Martinach und Monthey lebenden Igel mittels Spurentunnels in Privatgärten und auf öffentlichen Grünflächen aufzuspüren. Spurentunnels sind kleine, mit einem Tintenkissen und Papier ausgelegte Röhren. Wenn ein Igel den Tunnel passiert, hinterlässt er Pfotenabdrücke und kann so erfasst werden. Für die Kontrolle solcher Spurentunnels sollen Freiwillige eingesetzt werden. Im Übrigen wird die Bevölkerung im ganzen Kanton dazu aufgerufen, Igelbeobachtungen auf der folgenden Plattform zu melden: Wilde Nachbarn Wallis.

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Neues Projekt "Wilde Nachbarn Wallis"

Gebirge, Täler, Wälder, Gewässer, Kulturlandschaften und Siedlungsräume. Der Kanton Wallis ist reich an den unterschiedlichsten Lebensräumen. Darin lebt eine grosse Vielfalt an Wildtieren. Doch über Vorkommen und Verbreitung vieler dieser tierischen Nachbarn wissen wir nur wenig. Das Projekt «Wilde Nachbarn Wallis» will dies mit Unterstützung der Bevölkerung ändern.

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fauna•vs info Nr. 36

Aus dem Inhalt: Geschichte der Bären im Wallis; 2500 Unterschriften für Sanierung der Strommasten; Neue Verantwortliche des Fledermausnetzwerks; Nein zum neuen Jagdgesetz; Trophäenjagd auf Steinböcke; Künstlicher Fischbesatz in Fliessgewässern; Französische Jagdtradition bedroht Ortolan; Bartgeier-Monitoring 2018.

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Steinbock-Trophäenjagd aus biologischer Sicht

Die Medienberichte zur Steinbock-Trophäenjagd im Wallis haben bei vielen Leuten grosse Betroffenheit ausgelöst. Zu Recht: Diese Art der Jagd ist aus ethischen Überlegungen mehr als fragwürdig. Vor allem muss man sich aber fragen, ob sie aus biologischer Sicht nachhaltig ist. 

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2500 Unterschriften zum Schutz des Uhus

Am 30. September 2019 wurde fauna.vs vom Staatsratspräsidenten Roberto Schmidt empfangen. Eine Delegation von fauna.vs überbrachte dem Staatsrat eine Petition mit 2500 Unterschriften, die verlangt, dass alle Strommasten im Kanton Wallis, die bei grossen Vögeln zu Stromschlägen führen können, saniert werden.

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Bulletin: fauna•vs info 35 Juli 2019

Aus dem Inhalt: Bleibelastung bei Greifvögeln, Untersuchung zum Thema Wolf-Hund-Mischlinge, Petition zum Schutz des Uhus vor dem Stromtod, Studie über das Insektensterben, Adler und Windkraftwerke: Forschungsprojekt im Wallis, Fledermausbericht 2018, Internationale Bartgeier-Beobachtungstage 2018.

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Themen

Säugetiere

Zu den Säugetieren gehören die Insektenfresser (Igel und Spitzmäuse), die Fledermäuse, die Hasentiere, die Nagetiere, die Raubtiere und die Paarhufer. Den Fledermäusen und den Grossraubtieren widmen wir je ein eigenes Kapitel.  
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Fledermäuse

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Obwohl in der Schweiz alle Arten geschützt sind, werden sie von uns kaum wahrgenommen. Im Wallis leben 27 verschiedene Arten. fauna.vs publiziert den jährlichen Tätigkeitsbericht des Fledermaus-Netzwerks Wallis.  
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Grossraubtiere

Dank dem Schutz von Wolf, Luchs und Bär und besseren Lebensraumbedingungen kehren die Grossraubtiere wieder zurück in die Schweiz. Insbesondere über den Wolf wird im Wallis emotional diskutiert. Als Wildbiologen versuchen wir die Diskussion zu versachlichen und mit wissenschaftlichen Fakten zu argumentieren.  
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Vögel

Das Wallis beherbergt eine äusserst vielfältige Vogelfauna. Viele Arten, die in der übrigen Schweiz selten geworden sind, kommen im Wallis noch in guten Beständen vor. Beispiele dafür sind der Wiedehopf, die Zwergohreule oder die Alpenkrähe Damit das so bleibt, braucht es den Schutz ihrer Lebensräume.  
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Bartgeier

Der Bartgeier wurde intensiv verfolgt, bis er zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den Alpen verschwand. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt ist er heute wieder bei uns heimisch. Auch im Wallis brüten Bartgeier wieder erfolgreich. fauna.vs publiziert die Berichte des Bartgeier-Netzwerks Westschweiz.  
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Reptilien

Zu den Reptilien gehören die Eidechsen und die Schlangen. Die häufigsten Eidechsenarten im Wallis sind die Mauereidechse und die Smaragdeidechse. Die Blindschleiche gehört ebenfalls zu den Echsen. Die häufigste Schlangenart im Wallis ist die giftige Aspisviper.  
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Amphibien

Zu den Amphibien gehören die Schwanzlurche (Molche und Salamender) und die Froschlurche (Frösche, Kröten und Unken). Die häufigste Art im Wallis ist der Grasfrosch. Der Seefrosch wurde bei uns eingeschleppt und gilt als invasive Art. Er gefährdet die einheimischen Arten.  
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Fische

Nur noch zwei Fischarten leben heute in der Rhone: die Forelle und die Groppe. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass einst mehr als zehn Arten heimisch waren. Mit der dritten Rhonekorrektion besteht die Chance, dass sich die Situation für unsere Fische wieder verbessert.  
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Biodiversität

Aufgrund seiner vielfältigen Topografie beherbergt das Wallis eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch im Wallis steht die Artenvielfalt unter Druck. Nur wenn wir es schaffen, die Biotope der Arten zu erhalten und ein Netz von ökologisch wertvollen Lebensräumen zu bewahren und zu schaffen, bleibt das Wallis ein Hotspot der Biodiversität.  
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Jagd

Die Jagd hat einen direkten Einfluss auf die Wildtiere, insbesondere auf die vier Huftierarten Gämse, Hirsch, Reh und Steinbock. Im Wallis werden leider auch schützenwerte Tiere bejagt wie das Birkhuhn oder das Schneehuhn. fauna.vs setzt sich für eine nachhaltige Jagd ein, die auf wildbiologischen und wissenschaftlichen Kriterien basiert.  
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