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Alle Personen, die an der Fauna des Kantons Wallis und am aktuellen Geschehen rund um die Wildtiere interessiert sind, sind als Mitglied bei fauna•vs herzlich willkommen!

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fauna•vs

Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie

fauna•vs wurde 1998 von Walliser Zoologen gegründet. Die zweisprachige Organisation setzt sich für den Schutz und ein wissenschaftlich abgestütztes Management unserer Wirbeltiere ein. Zu den wichtigsten Zielen gehört die Information der Walliser Bevölkerung über die Wildtiere und die Herausforderungen bezüglich deren Schutz und Management.

Aktuelles

fauna•vs info Nr. 36

Aus dem Inhalt: Geschichte der Bären im Wallis; 2500 Unterschriften für Sanierung der Strommasten; Neue Verantwortliche des Fledermausnetzwerks; Nein zum neuen Jagdgesetz; Trophäenjagd auf Steinböcke; Künstlicher Fischbesatz in Fliessgewässern; Französische Jagdtradition bedroht Ortolan; Bartgeier-Monitoring 2018.

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Steinbock-Trophäenjagd aus biologischer Sicht

Die Medienberichte zur Steinbock-Trophäenjagd im Wallis haben bei vielen Leuten grosse Betroffenheit ausgelöst. Zu Recht: Diese Art der Jagd ist aus ethischen Überlegungen mehr als fragwürdig. Vor allem muss man sich aber fragen, ob sie aus biologischer Sicht nachhaltig ist. 

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2500 Unterschriften zum Schutz des Uhus

Am 30. September 2019 wurde fauna.vs vom Staatsratspräsidenten Roberto Schmidt empfangen. Eine Delegation von fauna.vs überbrachte dem Staatsrat eine Petition mit 2500 Unterschriften, die verlangt, dass alle Strommasten im Kanton Wallis, die bei grossen Vögeln zu Stromschlägen führen können, saniert werden.

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Bulletin: fauna•vs info 35 Juli 2019

Aus dem Inhalt: Bleibelastung bei Greifvögeln, Untersuchung zum Thema Wolf-Hund-Mischlinge, Petition zum Schutz des Uhus vor dem Stromtod, Studie über das Insektensterben, Adler und Windkraftwerke: Forschungsprojekt im Wallis, Fledermausbericht 2018, Internationale Bartgeier-Beobachtungstage 2018.

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Wieder ein Uhu von Stromschlag getötet

Nach 22 Jahren hatte sich erstmals wieder eine Uhu-Paar in der Region von St-Léonard niedergelassen. Doch Ende Januar wurde das Männchen tot unter einer Stromleitung der Bahnlinie gefunden – getötet von einem Stromschlag. fauna.vs lanciert eine Petition und verlangt eine rasche Sanierung aller gefährlichen Strommasten.

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Jagd auf Schnee- und Birkhühner nicht mehr zeitgemäss

Die Bestände von Schneehuhn und Birkhuhn sind rückläufig. Dennoch sollen sie im Wallis wie bisher bejagt werden können – sechs Tiere pro Jagdsaison und Jäger. Das schlägt der Staatsrat in seiner Antwort auf ein Postulat dem Walliser Parlament vor. fauna•vs  nimmt Stellung dazu.

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Themen

Säugetiere

Zu den Säugetieren gehören die Insektenfresser (Igel und Spitzmäuse), die Fledermäuse, die Hasentiere, die Nagetiere, die Raubtiere und die Paarhufer. Den Fledermäusen und den Grossraubtieren widmen wir je ein eigenes Kapitel.  
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Fledermäuse

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Obwohl in der Schweiz alle Arten geschützt sind, werden sie von uns kaum wahrgenommen. Im Wallis leben 27 verschiedene Arten. fauna.vs publiziert den jährlichen Tätigkeitsbericht des Fledermaus-Netzwerks Wallis.  
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Grossraubtiere

Dank dem Schutz von Wolf, Luchs und Bär und besseren Lebensraumbedingungen kehren die Grossraubtiere wieder zurück in die Schweiz. Insbesondere über den Wolf wird im Wallis emotional diskutiert. Als Wildbiologen versuchen wir die Diskussion zu versachlichen und mit wissenschaftlichen Fakten zu argumentieren.  
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Vögel

Das Wallis beherbergt eine äusserst vielfältige Vogelfauna. Viele Arten, die in der übrigen Schweiz selten geworden sind, kommen im Wallis noch in guten Beständen vor. Beispiele dafür sind der Wiedehopf, die Zwergohreule oder die Alpenkrähe Damit das so bleibt, braucht es den Schutz ihrer Lebensräume.  
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Bartgeier

Der Bartgeier wurde intensiv verfolgt, bis er zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den Alpen verschwand. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt ist er heute wieder bei uns heimisch. Auch im Wallis brüten Bartgeier wieder erfolgreich. fauna.vs publiziert die Berichte des Bartgeier-Netzwerks Westschweiz.  
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Reptilien

Zu den Reptilien gehören die Eidechsen und die Schlangen. Die häufigsten Eidechsenarten im Wallis sind die Mauereidechse und die Smaragdeidechse. Die Blindschleiche gehört ebenfalls zu den Echsen. Die häufigste Schlangenart im Wallis ist die giftige Aspisviper.  
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Amphibien

Zu den Amphibien gehören die Schwanzlurche (Molche und Salamender) und die Froschlurche (Frösche, Kröten und Unken). Die häufigste Art im Wallis ist der Grasfrosch. Der Seefrosch wurde bei uns eingeschleppt und gilt als invasive Art. Er gefährdet die einheimischen Arten.  
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Fische

Nur noch zwei Fischarten leben heute in der Rhone: die Forelle und die Groppe. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass einst mehr als zehn Arten heimisch waren. Mit der dritten Rhonekorrektion besteht die Chance, dass sich die Situation für unsere Fische wieder verbessert.  
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Biodiversität

Aufgrund seiner vielfältigen Topografie beherbergt das Wallis eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch im Wallis steht die Artenvielfalt unter Druck. Nur wenn wir es schaffen, die Biotope der Arten zu erhalten und ein Netz von ökologisch wertvollen Lebensräumen zu bewahren und zu schaffen, bleibt das Wallis ein Hotspot der Biodiversität.  
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Jagd

Die Jagd hat einen direkten Einfluss auf die Wildtiere, insbesondere auf die vier Huftierarten Gämse, Hirsch, Reh und Steinbock. Im Wallis werden leider auch schützenwerte Tiere bejagt wie das Birkhuhn oder das Schneehuhn. fauna.vs setzt sich für eine nachhaltige Jagd ein, die auf wildbiologischen und wissenschaftlichen Kriterien basiert.  
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