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Alle Personen, die an der Fauna des Kantons Wallis und am aktuellen Geschehen rund um die Wildtiere interessiert sind, sind als Mitglied bei fauna•vs herzlich willkommen!

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Wilde Nachbarn Wallis

Wilde Nachbarn gesucht - machen Sie mit und melden Sie Ihre Wildtierbeobachtungen!

Website Wilde Nachbarn Wallis

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Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie

fauna•vs wurde 1998 von Walliser Zoologen gegründet. Zu den wichtigsten Zielen der zweisprachigen Organisaiton gehört die Information der Walliser Bevölkerung über den Reichtum der wildlebenden Wirbeltiere (Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere) des Kantons sowie über die verschiedenen Probleme bezüglich deren Schutz oder Management.

Aktuelles

Seltene Luchssichtung im Oberwallis

Am 11. August 2022 publizierte der Walliser Bote einen spannenden Artikel über die seltene Sichtung eines Luchses und über die Verbreitung des Luchses im Oberwallis.

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Auf den Spuren der Walliser Igel: Freiwillige für die Mitarbeit gesucht

Die Volkszählung der Igel im Wallis geht weiter. Nachdem im Sommer 2020 das Vorkommen von Igeln in den vier Walliser Gemeinden Brig-Glis, Sion, Martigny und Monthey systematisch untersucht wurde, wird das Projekt nun in weiteren Walliser Gemeinden durchgeführt. Dazu werden Freiwillige in Vouvry, Vionnaz und St. Maurice gesucht.

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Vögel und Hitze

In den letzten Wochen war es aussergewöhnlich heiss. Nicht nur wir Menschen spüren die Auswirkungen der aktuellen Wetterlage, auch die Vögel müssen sich mit den hohen Temperaturen arrangieren. Zwar sind sie dafür gut gerüstet, dennoch können wir unsere gefiederten Freunde unterstützen: Einheimische Büsche im Garten spenden Schatten, und Vogelbäder mit täglich frischem Wasser werden gerne besucht.

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«Auf den Spuren des Luchses und der Luchswilderei im Wallis»

Bei strahlendem Wetter fanden sich am 21. Mai 16 Mitglieder zur Exkursion in Dorénaz ein. Mit der Luftseilbahn ging es hoch nach Champex-d’Alesse, wo sich die Gruppe nach einer kurzen Wanderung oberhalb des Dorfes auf einem Waldweg versammelte. Mit Ralph Manz und Raphaël Arlettaz tauchten die Teilnehmenden in die Welt des Luchses ein, mit dem Wissen, dass sie sich mitten im Luchsgebiet befinden.

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Generalversammlung und Luchs-Exkursion am 21. Mai 2022

Vor der Generalversammlung von fauna.vs findet am Samstag, 21. Mai 2022 die Exkursion "Auf den Spuren des Luchses und der Luchswilderei im Wallis" statt.

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16. Internationale Bartgeier-Beobachtungstage: Berichte aus den Kantonen Wallis, Waadt und Freiburg

Die 16. internationalen Beobachtungstage, die zwischen dem 2. und 9. Oktober 2021 stattfanden, waren dieses Jahr in unserer Region erfolgreich, mit einer Rekordzahl an Teilnehmenden. Während des Fokustages am 2. Oktober konnten mindestens 26 verschiedene Bartgeier von etwas mehr als der Hälfte der 39 Beobachtungsposten in den Kantonen Wallis, Waadt und Freiburg aus beobachtet werden. Mehrere Individuen konnten anhand von Fotos, die im Rahmen dieser Beobachtungstage gemacht wurden, identifiziert werden, darunter ein Individuum, das von zwei verschiedenen Posten aus gesehen wurde.

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Nein zur sinnlosen Initiative «Für ein Wallis ohne Grossraubtiere»

Hier finden Sie die Inserate von fauna.vs:

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Schluss mit der Luchswilderei!

In der Schweiz Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet und 1970 wieder angesiedelt, ist der Luchs im Wallis von skrupellosen Wilderern bedroht. Im Wallis schätzen die Forschenden, dass die Luchspopulation um fast 90% zurückgegangen ist. Die Schweizer Stimmbürger*innen stehen mit überwältigender Mehrheit für den Tierschutz ein und stimmten 2020 gegen ein Jagdgesetz, das es Jäger*innen erlaubt hätte, geschützte Arten in Naturschutzgebieten zu schießen.

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Themen

Säugetiere

Zu den Säugetieren gehören die Insektenfresser (Igel und Spitzmäuse), die Fledermäuse, die Hasentiere, die Nagetiere, die Raubtiere und die Paarhufer. Den Fledermäusen und den Grossraubtieren widmen wir je ein eigenes Kapitel.  
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Fledermäuse

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Obwohl in der Schweiz alle Arten geschützt sind, werden sie von uns kaum wahrgenommen. Im Wallis leben 27 verschiedene Arten. fauna.vs publiziert den jährlichen Tätigkeitsbericht des Fledermaus-Netzwerks Wallis.  
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Grossraubtiere

Dank dem Schutz von Wolf, Luchs und Bär und besseren Lebensraumbedingungen kehren die Grossraubtiere wieder zurück in die Schweiz. Insbesondere über den Wolf wird im Wallis emotional diskutiert. Als Wildbiologen versuchen wir die Diskussion zu versachlichen und mit wissenschaftlichen Fakten zu argumentieren.  
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Vögel

Das Wallis beherbergt eine äusserst vielfältige Vogelfauna. Viele Arten, die in der übrigen Schweiz selten geworden sind, kommen im Wallis noch in guten Beständen vor. Beispiele dafür sind der Wiedehopf, die Zwergohreule oder die Alpenkrähe Damit das so bleibt, braucht es den Schutz ihrer Lebensräume.  
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Bartgeier

Der Bartgeier wurde intensiv verfolgt, bis er zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den Alpen verschwand. Dank einem Wiederansiedlungsprojekt ist er heute wieder bei uns heimisch. Auch im Wallis brüten Bartgeier wieder erfolgreich. fauna.vs publiziert die Berichte des Bartgeier-Netzwerks Westschweiz.  
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Reptilien

Zu den Reptilien gehören die Eidechsen und die Schlangen. Die häufigsten Eidechsenarten im Wallis sind die Mauereidechse und die Smaragdeidechse. Die Blindschleiche gehört ebenfalls zu den Echsen. Die häufigste Schlangenart im Wallis ist die giftige Aspisviper.  
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Amphibien

Zu den Amphibien gehören die Schwanzlurche (Molche und Salamender) und die Froschlurche (Frösche, Kröten und Unken). Die häufigste Art im Wallis ist der Grasfrosch. Der Seefrosch wurde bei uns eingeschleppt und gilt als invasive Art. Er gefährdet die einheimischen Arten.  
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Fische

Nur noch zwei Fischarten leben heute in der Rhone: die Forelle und die Groppe. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass einst mehr als zehn Arten heimisch waren. Mit der dritten Rhonekorrektion besteht die Chance, dass sich die Situation für unsere Fische wieder verbessert.  
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Biodiversität

Aufgrund seiner vielfältigen Topografie beherbergt das Wallis eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch im Wallis steht die Artenvielfalt unter Druck. Nur wenn wir es schaffen, die Biotope der Arten zu erhalten und ein Netz von ökologisch wertvollen Lebensräumen zu bewahren und zu schaffen, bleibt das Wallis ein Hotspot der Biodiversität.  
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Jagd

Die Jagd hat einen direkten Einfluss auf die Wildtiere, insbesondere auf die vier Huftierarten Gämse, Hirsch, Reh und Steinbock. Im Wallis werden leider auch schützenwerte Tiere bejagt wie das Birkhuhn oder das Schneehuhn. fauna.vs setzt sich für eine nachhaltige Jagd ein, die auf wildbiologischen und wissenschaftlichen Kriterien basiert.  
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