Biodiversität

Aufgrund seiner vielfältigen Topografie beherbergt das Wallis eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Aber auch im Wallis steht die Artenvielfalt unter Druck. Nur wenn wir es schaffen, die Biotope der Arten zu erhalten und ein Netz von ökologisch wertvollen Lebensräumen zu bewahren und zu schaffen, bleibt das Wallis ein Hotspot der Biodiversität.
 

Projekt: "WIlde Nachbarn Wallis"

Der Siedlungsraum weist eine erstaunlich hohe Vielfalt an Tieren und Pflanzen auf. 40 der 90 Säugetierarten und rund die Hälfte aller Amphibien- und Reptilienarten der Schweiz besiedeln auch unsere Dörfer und Städte. Doch über das Vorkommen und die Verbreitung vieler unserer tierischen Nachbarn wissen wir nur wenig. Das Projekt "Wilde Nachbarn Wallis" will dies mit Unterstützung der Bevölkerung ändern. 

Artikel im fauna.vs info 37/2020

 

Die Verordnung über elektrische Leitungen soll revidiert werden

Am 30. September überreichten wir dem Staatspräsidenten Roberto Schmidt unsere Petition zum Schutz des Uhus und anderer Greifvögel vor Stromschlägen. 2500 Unterzeichner/innen verlangen, dass sälmtliche gefährlichen Strommasten im Kanton Wallis, die bei Vögeln zu Stromschlägen führen können, in den nächsten fünf Jahren saniert werden. Unsere Petition scheint Wirkung zu haben, parallel zum Engagement von anderen Organisaitonen, insbesondere der Walliser Aussenstelle der Schweizerischen Vogelwarte.

Artikel im fauna.vs info 37/2020

Die Landwirtschaft von morgen gestalten: Alternatives Management von Magerwiesen zur Förderung der Biodiversität

2010 lancierte die Universität Bern ein Forschungsprojekt, um herauszufinden, wie extensive Wiesen bewirtschaftet werden müssten, damit die Biodiversität gefördert werden könnte. Pierrick Buri testete im Rahmen seiner Doktorarbeit drei verschiedene Bewirtschaftungsmethoden und untersuchte, wie sich diese auf die Entwicklung der Wildbienen und Heuschrecken auswirken. Der Autor erhielt für seine Arbeit den mit CHF 15‘000.– dotierten Berner Umwelt-Forschungspreis. Im folgenden Artikel gibt uns Pierrick Buri einen Einblick in die Resultate seiner Studie.

Artikel im fauna.vs info 28/2015

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