Amphibien

Zu den Amphibien gehören die Schwanzlurche (Molche und Salamender) und die Froschlurche (Frösche, Kröten und Unken). Die häufigste Art im Wallis ist der Grasfrosch. Der Seefrosch wurde bei uns eingeschleppt und gilt als invasive Art. Er gefährdet die einheimischen Arten.

 

Der Feuersalamander

Mit 14 bis 18 cm Länge gehört der Feuersalamander (Salamandra salamandra) zu unseren grössten Amphibien. Er ist an seinen leuchtend gelben Bändern und Punkten auf schwarzem Grund leicht zu erkennen. Der ziemlich giftige Schwanzlurch kann mehr als 20 Jahre alt werden. Im Wallis kommen zwei Unterarten vor: Der Gebänderte Feuersalamander (S. salamandra terrestris) kommt nördlich der Alpen vor, der Gefleckte Feuersalamander (S. salamandra salamandra) lebt auf der Alpensüdseite. Letzterer besitzt nur isolierte gelbe Punkte oder kann auch fast ganz schwarz sein.

Artikel im fauna.vs info 32/2017


Der Bergmolch – Drache der Alpen

Der Bergmolch ist die zweithäufigste Amphibienart im Wallis. Ende 2008 waren nicht weniger als 179 Laichgewässer bekannt, wobei es vor allem in höheren Lagen sicher noch einige bisher nicht entdeckte Gewässer gibt, die der Bergmolch für die Fortpflanzung nutzt.

Artikel im fauna.vs info 28/2015


Drei neue Amphibientunnel am Lac de Morgins

Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Troistorrents, des Bundesamtes für Umwelt, der kantonalen Dienststelle für Wald und Landschaft sowie der Pro Natura konnten an der internationalen Strasse entlang dem Lac de Morgins im September 2015 drei neue Unterführungen für Amphibien erstellt werden.

Arikel im fauna.vs info 28/2015

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